Satzung TAKE-Academy

Satzung des
„Fördergemeinschaft für die TAKE – Technische Akademie für Klimaschutz und Energieeffizienz e.V.“

 

  • § 1   Name, Sitz und Rechtsform
  1. Der Verein führt den Namen „Fördergemeinschaft für die TAKE – Technische Akademie für Klimaschutz und Energieeffizienz“; nach der Eintragung in das Vereinsregister führt er den Zusatz „e.V.“.
  2. Sitz des Vereins ist Kulmbach, Bayern.
  3. Der Verein soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bayreuth eingetragen werden.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • § 2   Zweck des Vereins
  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften aus Industrie, Handwerk, Handel und Behörden sowie der praxisnahen Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der effizienten Energietechnik und des internationalen Klimaschutzes sowie damit zusammenhängender Bereiche. Weiterhin gilt es die Region zu einem Kompetenzzentrum für Geothermie, Kältetechnik und Wärmepumpentechnik weiterzuentwickeln.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    1. Pflege einer gemeinsame Außendarstellung
    2. Aufbau und Pflege eines Netzwerkes an Mitgliedern
    3. gestrichen am 26.02.2013
    4. Veranstaltung von verschiedenen Kursen, Lehrgängen und Seminaren sowie ähnlichen Veranstaltungen zur Wissensvermittlung
    5. Schaffung einer gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsplattform
    6. Schaffung von Prüf- und Zertifizierungseinrichtungen
    7. Mitwirken bei verbandsseitigen und politischen Meinungsbildungsprozessen
  3. Der Verein verfolgt in diesem Zusammenhang ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.“
  4. Der Verein kann sich zur unmittelbaren Erfüllung seiner steuerbegünstigten Zwecke einer Hilfsperson im Sinne des § 57 Abs. (1) Satz 2 AO bedienen. Zusätzlich kann die unmittelbare Zweckerfüllung des Vereins dadurch erreicht werden, dass er Mittel zur Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie Fort- und Weiterbildung beschafft und an andere steuerbegünstigte Körperschaften für deren gemeinnützige Aufgabe im Sinne von Absatz 1 weiterleitet.

 

  • § 3   Gemeinnützigkeit
  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  3. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die mit dem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Anspruch auf Ersatz tatsächlich erfolgter Auslagen.

 

  • § 4   Mitgliedschaft
  1. Der Verein hat ordentliche, korrespondierende und Ehrenmitglieder. Ordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen, Körperschaften des öffentlichen Rechts und außerdem Vereinigungen mit entsprechender technisch-wissenschaftlicher Zielsetzung sein.
  2. Korrespondierende Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die auf den Gebieten, die fachlich von der Akademie abgedeckt werden, praktisch oder wissenschaftlich tätig und bereit sind, die Arbeit der Akademie zu unterstützen.
  3. Ehrenmitglieder können Einzelpersonen werden, die sich um den Verein verdient gemacht haben.
  4. Sind juristische Personen, Körperschaften des öffentlichen Rechts oder Vereinigungen Mitglieder des Vereins, so benennt das jeweilige Mitglied jeweils einen Vertreter gegenüber dem Vorstand.

 

  • § 5   Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft
  1. Wer dem Verein als Mitglied beitreten möchte, richtet eine schriftliche Beitrittserklärung an den Vorstand. Über deren Annahme entscheidet der Vorstand. Der Entscheid ist dem Antragsteller schriftlich bekannt zu geben. Gegen die Ablehnung durch den Vorstand, die mit Gründen zu versehen ist, ist die Anrufung der nächsten Mitgliederversammlung möglich.
  2. Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft verpflichtet sich das ordentliche Mitglied zur Zahlung des festgesetzten jährlichen Beitrages. Die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung im Rahmen einer Beitragsordnung bestimmt.
  3. Ehrenmitglieder und korrespondierende Mitglieder sind von der Beitragsleistung befreit.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt:
    1. durch Kündigung des Mitgliedes. Die Kündigung ist durch Einschreibebrief dem Vorstand unter Einhaltung einer halbjährlichen Kündigungsfrist zum Schluss eines Kalenderjahres zu erklären;
    2. durch Ausschluss auf Beschluss des Vorstandes bei Nichteinhaltung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder vereinsschädigendem Verhalten. Hiergegen ist die Anrufung der nächsten Mitgliederversammlung zulässig;
    3. bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit;
    4. bei natürlichen Personen durch Tod.
  5. Der Verein besteht auch im Fall des Ausscheidens von Mitgliedern unter den verbleibenden Mitgliedern fort.
  6. Das Erlöschen der Mitgliedschaft befreit das bisherige Mitglied nicht von seinen vor dem Ausscheiden entstandenen Verpflichtungen gegenüber dem Verein oder dessen Mitglieder.
  7. Auf das Vermögen des Vereins hat das ausscheidende Mitglied keinen Anspruch. Ebenso steht ihm ein Anspruch auf Auseinandersetzung nicht zu.
  8. Ehrenmitglieder sind in ihren Rechten den ordentlichen Mitgliedern gleichgestellt. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung berufen.

 

  • § 6   Wirtschaftsplan
  1. Der Vorstand beschließt zu Beginn eines Geschäftsjahres, jedoch spätestens im ersten Quartal, den Wirtschaftsplan.
  2. Die im Wirtschaftsplan vorgesehenen Ausgaben sind durch die Einnahmen aus Zweckbetrieben, Vermögensverwaltung, Mitgliedsbeiträgen, Forschungsmitteln, Spenden der Wirtschaft und sonstigen Zuwendungen zu decken.

 

  • § 7   Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. Mitgliederversammlung
  2. Vorstand
  3. Beirat

 

  • § 8   Mitgliederversammlung
  1. In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied und jedes Ehrenmitglieder eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes stimmberechtigtes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten. Korrespondierende Mitglieder haben kein Stimmrecht.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
    1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Wirtschaftsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung des Vorstands;
    2. Beschlussfassung über die Beitragsordnung, in der die Höhe und die Fälligkeit des Jahresbeitrags festgesetzt wird;
    3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Beirats;
    4. Bestellung der Rechnungsprüfer;
    5. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
    6.            Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags sowie über die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstands;
    7. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstands fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

  1. Mindestens einmal im Jahr soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen in Textform unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag. Sind die nachfolgenden jeweiligen Kommunikationsdaten eines Mitglieds dem Verein bekannt, so kann die Mitgliederversammlung gegenüber diesem Mitglied auch per Telefax oder per E-Mail an die dem Verein zuletzt bekannt gegebene Telefax-Nr. bzw. E-Mail-Adresse einberufen werden. Eine Einladung gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Postadresse bzw. Telefax-Nr. oder E-Mail-Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom  Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt; zum Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.

  1. Die Mitgliederversammlung ist - ordnungsgemäße Einberufung vorausgesetzt – in jedem Falle beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse vorbehaltlich der §§ 12 und 13 im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.

Für Wahlen gilt folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben. Wird in der Stichwahl keine Stimmenmehrheit erreicht entscheidet das Los.

  1. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.
  2. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  3. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Regelungen des § 8 entsprechend.

 

  • § 9       Vorstand
  1. Der Vorstand des Vereins (§ 26 BGB) besteht aus mindestens drei Personen. Die genaue Anzahl legt die Mitgliederversammlung jeweils durch Beschluss fest.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstands vertreten.

2.      Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

a.      Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen;

b.      Einberufung der Mitgliederversammlung;

c.      Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

d.      Aufstellung eines Wirtschaftsplans für jedes Geschäftsjahr; Buchführung; Erstellung eines Jahresberichts;

e.      Abschluss und Kündigung von Arbeitsverträgen;

f.       Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern.

3.      Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur stimmberechtigte Vereinsmitglieder. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

4.      Der Vorstand wählt aus seiner Mitte seinen Vorsitzenden und seinen stellvertretenden Vorsitzenden.

5.      Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

6.      Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenen Vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich, per E-Mail oder durch Telefax einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der Vorsitzende, bei dessen Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

          Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

 

  • § 10     Beirat
  1. Der Beirat wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung errichtet und besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Die genaue Anzahl legt die Mitgliederversammlung jeweils durch Beschluss fest. Der Beirat wird auf die Dauer von 4 Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, von der Mitgliederversammlung gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Beirats im Amt. Jedes Mitglied des Beirats ist einzeln zu wählen. Wählbar sind auch Nichtmitglieder des Vereins. Vorstandsmitglieder können nicht zugleich Mitglieder des Beirats sein.
  2. Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand und die Geschäftsführung in fachlichen Fragen zu beraten und bei der weiteren Ausgestaltung der Akademie zu unterstützen.
  3. Der Beirat wählt aus seiner Mitte seinen Vorsitzenden und seinen stellvertretenden Vorsitzenden, die den Beirat nach Bedarf, mindestens einmal jährlich, schriftlich, fernmündlich oder per E-Mail mit einer Frist von mindestens einer Woche einberufen. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Beirat muss einberufen werden, wenn mindestens zwei Beiratsmitglieder die Einberufung schriftlich vom Vorsitzenden des Beirates verlangen. Wird dem Verlangen innerhalb einer Frist von zwei Wochen nicht entsprochen, sind die Beiratsmitglieder, die die Einberufung des Beirats verlangt haben, berechtigt, selbst den Beirat einzuberufen.
  4. Zu den Sitzungen des Beirats haben alle Vorstandsmitglieder Zutritt, auch das Recht zur Diskussion, aber kein Stimmrecht. Die Vorstandsmitglieder sind von den Sitzungen des Beirats zu verständigen.
  5. Die Sitzungen des Beirats werden vom  Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden des Beirats geleitet; ist auch dieser verhindert, leitet das Beiratsmitglied die Sitzung, das am längsten dem Verein angehört. Im Zweifelsfall bestimmen die erschienenen Beiratsmitglieder den Sitzungsleiter.
  6. Der Beirat bildet seine Meinung durch Beschlussfassung. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
  7. Der Beirat bildet nach Maßgabe der praktischen Erfordernisse Fachausschüsse, denen auch Nichtmitglieder des Vereins angehören können.
  8. Scheidet ein Mitglied des Beirats vorzeitig aus, so wählt der Beirat für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitglieds ein Ersatzmitglied.
  9. Die Beschlüsse des Beirats sind zu Beweiszwecken in ein Beschlussbuch einzutragen und vom jeweiligen Sitzungsleiter zu unterschreiben.

 

  • § 11 Geschäftsführung

1.      Für die gesamte Verwaltung und Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte kann vom Vorstand ein Geschäftsführer bestellt werden.

2.      Der Vorstand kann – im Rahmen seiner eigenen Vertretungsbefugnis – dem Geschäftsführer Vollmacht erteilen, innerhalb der Verwaltung und der ihm übertragenen Aufgaben im Innen- und Außenverhältnis den Verein rechtsverbindlich zu vertreten.

3.      Der Geschäftsführer ist dem Vorstand verantwortlich. Seine Aufgaben und Verantwortungen werden in einer Stellenbeschreibung schriftlich fixiert und durch den Vorstand beschlossen. Seine weiteren Rechte und Pflichten ergeben sich aus dem Anstellungs- bzw. Dienstvertrag und ggfs. der Geschäftsordnung des Vorstandes.

4.      Der Geschäftsführer kann angestellt oder auf Honorarbasis beschäftigt werden. Die Verträge werden vom Vorstand verhandelt und der Mitgliederversammlung zur Kenntnis gebracht.

5.      Die Haftung des Geschäftsführers beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

 

  • § 12 Satzungsänderungen
  1. Satzungsänderungen können von der Mitgliederversammlung mit einer einfachen Mehrheit der erschienenen bzw. vertretenen Mitglieder beschlossen werden. Sie bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Eintragung in das Vereinsregister. Für elementare Änderungen am Zweck oder der grundsätzlichen Struktur des Vereines wird eine 2/3 Mehrheit benötigt.
  2. Beschlüsse, durch die eine für steuerliche Vergünstigungen wesentliche Satzungsbestimmung nachträglich geändert, ergänzt, in die Satzung eingefügt oder aus ihr gestrichen wird, sind dem Finanzamt vor Anmeldung beim Registergericht mitzuteilen.
  3. Dasselbe gilt im Falle der Auflösung, der Eingliederung oder Vermögensübertragung im Ganzen.

 

  • § 13 Auflösung
  1. Die Auflösung des Vereins kann von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden, wenn bei der Beschlussfassung mindestens 3/4 aller ordentlichen Mitglieder vertreten sind. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, ist innerhalb von 6 Wochen eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der vertretenen Mitglieder mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen über die Auflösung beschließen kann.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Berufsbildungszentrum Kulmbach mit der Bestimmung, es unmittelbar und ausschließlich für die Förderung des öffentlichen Bildungswesens zu verwenden.

 

  • § 14 Inkrafttreten

Vorstehende Satzung des Vereins „Fördergemeinschaft für die TAKE – Technische Akademie für Klimaschutz und Energieeffizienz“ wurde am 09.02.2012 errichtet.